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Stuxnet — Eine Cyberwaffe verursacht physischen Schaden

2010 wird Stuxnet entdeckt, ein hochentwickelter Computerwurm, der industrielle Steuerungen iranischer Urananreicherungsanlagen sabotiert. Er wird zu einem frühen dokumentierten Beispiel dafür, dass Malware physische Infrastruktur beschädigen kann.

Source: nsarchive2.gwu.edu

Stuxnet — Eine Cyberwaffe verursacht physischen Schaden

Stuxnet (2010)

Stuxnet ist eine außergewöhnlich komplexe Schadsoftware, die gezielt industrielle Steuerungssysteme angreift und allgemein mit der Operation „Olympic Games“ in Verbindung gebracht wird.

Funktionsweise

  1. Verbreitung unter anderem über USB-Medien in abgeschottete Netze
  2. Zielgerichteter Angriff auf Siemens-S7-Steuerungen in Natanz
  3. Manipulation der Betriebsparameter von Zentrifugen
  4. Gleichzeitig werden den Bedienern scheinbar normale Daten angezeigt

Wirkung

Stuxnet beschädigt einen Teil der iranischen Zentrifugen und macht deutlich, dass Cyberoperationen direkte physische Effekte auf industrielle Anlagen haben können.

Lehre

Die Sicherheit von SCADA- und ICS-Systemen wird damit endgültig zu einem Thema der nationalen und industriellen Sicherheit.