Calder Hall (1956)
Das Kraftwerk Calder Hall in Cumberland, Vereinigtes Königreich, ist das erste Kernkraftwerk der Welt, das Strom in ein öffentliches Netz liefert. Es nutzt Magnox-Reaktoren mit Natururan, Graphitmoderator und CO₂ als Kühlmittel.
Kontext
Nach Enrico Fermis Chicago Pile-1 (1942) und dem Manhattan-Projekt wird Kerntechnik zunehmend auf zivile Energieerzeugung übertragen. Das britische Programm erreicht früh industrielle Nutzung.
Vermächtnis
Calder Hall bleibt 47 Jahre in Betrieb und wird 2003 geschlossen. Es eröffnet die Ära der Kernkraftwerke, die heute einen bedeutenden Teil der weltweiten Elektrizität bereitstellen.
