Ein Pb0.6Sr0.4ZrO3-Dünnfilm hält bei 4 K unter 9 MV/cm mehr als 88 % Effizienz. Getrennte Tests messen 211 J/cm³ bei 77 K unter 9 MV/cm, 10^8 Zyklen bei 77 K unter 6 MV/cm und etwa 1,5 µs von 300 bis 77 K unter 2 MV/cm; ein vollständiges Bauteil ist nicht belegt.
Während 17,2 Tagen Messzeit bei abgeschalteten Reaktoren in Chooz misst Double Chooz nach Abzug des Untergrunds 106 ± 18 verbleibende Kandidaten: Die reine Untergrundhypothese wird mit 5,9 σ verworfen. Das Ergebnis ist mit den vorhergesagten 88 ± 7 Ereignissen vereinbar; ohne die Quellen experimentell zu trennen, ordnet das Modell 44 % davon den Abklingbecken für abgebrannten Brennstoff zu.
Um eine Platin-Cobalt-Legierung zu ordnen, muss man sie erhitzen; doch Erhitzen lässt die Nanopartikel wachsen und ruiniert ihre aktive Oberfläche. Ein Team der Washington University in St. Louis kündigt an, diesen Zielkonflikt zu durchbrechen, indem es die Partikel in Kohlenstoffkanäle einschließt.
Am 25. April 1954 präsentieren die Bell Labs die erste Silizium-Solarzelle mit einem Wirkungsgrad von 6%. Daryl Chapin, Calvin Fuller und Gerald Pearson ebnen den Weg für die moderne Solarenergie.
1888 patentiert Nikola Tesla den mehrphasigen Induktionsmotor und das Wechselstrom-Verteilsystem. Gemeinsam mit George Westinghouse gewinnt er den „Stromkrieg“ gegen Edison — und legt die Grundlagen des Stromnetzes, das heute 8 Milliarden Menschen versorgt.
Am 5. Dezember 2022 erzeugt die National Ignition Facility (NIF) des Lawrence Livermore National Laboratory 3,15 MJ Fusionsenergie aus 2,05 MJ Laserenergie — der erste Nettogewinn (Q = 1,54) in der Geschichte der Trägheitsfusion. Die Deuterium-Tritium-Reaktion bildet den Prozess nach, der die Sterne antreibt.